Tu es – einfach und transparent

Wir gehen kaputt wenn wir nicht einfach und transparent denken, arbeiten oder sind!

Einfachheit und Transparenz

Halten wir unsere Umwelt einfach und transparent, so herrscht ein Gleichgewicht. Leute die meinen ihr kreatives Schaffen würde das “heimliche” Chaos im Büro oder im Wohnzimmer rechtfertigen, die werden meiner Meinung nach nie weiter als den ersten Schritt gehen können. Den ersten Schritt zur wahren Kreativität. Ich habe mich gewandelt, nun pflege ich kein Chaos in meiner Umgebung mehr.

Ich beschäftige mich nun schon einige Zeit mit wirklich kreativen Denken (also nicht nur “Design”, “Musik” oder “Werbung”), bzw. lateralem Denken nach den Weisheiten von Edward de Bono oder dem EDISON-Prinzip. Ich verstehe so langsam wie ich Ideen nicht dem Zufall während des Duschens oder des inneren Erleichterns überlasse. Aber dazu benötige ich äußerlich Ordnung. Denn alles was mein inneres Chaos, also komplexere Gedanken und Zusammenhänge stören kann, kurz: laterale Gedanken, zerstört womöglich eine aufkeimende Idee. Und das alles was mich dabei ablenkt sind äußere Umstände. Diese entstehen, wenn ich keine offensichtliche Übersicht habe, z.B. über meine Termine, über meine Versprechungen, meine eMails, mein Hab und Gut. Alles was mit meinen Gedanken nichts zu tun hat, bei “Kreativen” der Chaosgattung wäre das materielles Chaos, stört den Gedankenprozess, wie wenn dir jemand einen Ast zwischen die Radspeichen steckt. Wichtig ist es das Chaos im Kopf aufrecht zu halten, denn dadurch entstehen Ideen. Luftfahrtingenieure sind keine Biologen, dennoch wurde ein Flügel den biologischen Vorfahren des Fliegens nachempfunden. Und da kommen wir wieder zu der Idee die meiner Meinung nach viel kreieren kann. Nicht ein großer Horizont bringt dich zur Lösung, sondern mehrere, wenn auch kleine. Bist du nun alleine mit deinen mehreren Horizonten entsteht Chaos im inneren Dialog. Sitzt du in einer branchenübergreifenden Interessengruppe an der Lösung eines Problems, entsteht hier Chaos im äußeren Dialog. Also liebe “Kreative” – aufräumen und zusammenkommen! Einfach und transparent.



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2 responses so far, want to say something?

  1. Daniel J. says:

    Faszinierende Erkenntniss und so wahr!

    Es gibt Kreative und KrEaTiVe, die EiNeN denken Chaos ist zufällig und Ursprung der Kreativität, die anderen wissen das es auch anders geht. Kreativität ist wie einen Milchshake mixen…

    Die Kreativen werfen Milch, Früchte, Zucker rein, wie es im Rezept steht, dann jedoch werden noch Pistazien, Basilikum, Kaffebohnen und Blüten reingeschmissen… ob's gut ist? Wer weiß? Wen kümmerts? Es ist definitiv kreativ und verwertbar.

    Die “Chraotiven” hingegen haben den gleichen Mixer, das gleiche Rezept nur landet da neben Milch auch noch ein Löffel (nicht ein Löffel von irgendwas sonder der LÖFFEL!), Spüli, die Krümel vom Brötchen und die Flip-Flops vom letzten Sommer drin… an künstlerischer Kreativität ist das kaum noch schlagbar… doch der wo der Nutzen ist, bleibt fraglich.

    Also wie der gute Herr Seifenblase schon sagte, Chaos ist das Schwert der Arthus Sage, dass die Welt verändern kann, falsch angewandt jedoch nicht mehr als ein Brotmesser das grade mal zum Nutella schmieren taugt.

    In dem Sinne… auf zum Frühjahrs-Putz!

  2. seifenblasen.tv | Markenbibel und Kopf schlagen Kapital says:

    [...] aus vorhandenen Mitteln erschafft etwas Neues. Dazu benötigt es einen großen, besser aber noch mehrere kleine Horizonte, anregende Gespräche, eine Idee, vielleicht auch zwei, oder drei, jemanden der die Idee [...]

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